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Neuer Fileserver Teil 11 - neuer SAS Controller, ESXi 6.5U1 Update

Heute habe ich einen IBM M1215 (LSI 3008) eingebaut, der musste auch auf IT Mode umgeflasht werden, aber IBM legt da zum Glück keine Stolpersteine in den Weg.
Die Performance scheint mir etwas besser zu sein. Derzeit läuft ein Scrub mit 600MB/s auf den drei Platten. Einen Fehler gabs bisher nicht, aber beim alten Controller auch erst nach Wochen gemerkt.
Falls das Problem mit dem Controller hier nicht mehr auftritt, liegt das Problem sehr wahrscheinlich am FreeBSD Treiber oder an der Firmware des Controllers selbst.

Man könnte es sehr wahrscheinlich auch in der Firmware der Festplatten fixen aber da müsste man erstmal einen Fehler nachweisen. Mit Seagate hatte ich zwar Kontakt, aber da kommt man wohl nur weiter, wenn das Problem bei wirklich vielen Leuten auftritt. Bisher konnte ich nur einen Leidensgenossen finden.

Da ich den Server zum Einbau des Controllers eh herunterfahren musste, habe ich gleich noch ein ESXi Update gemacht. VMWare macht einem das auch nicht ganz einfach, aber ich habe diese Anleitung gefunden. Die Command-Line-Methode funktioniert auch mit dem kostenlosen ESXi.

Update:

Beim ersten Scrub wurden ein paar kaputte Checksummen auf einer der Platten gefunden, sie konnten aber alle repariert werden. Ich habe dann noch einen zweiten Scrub durchlaufen lassen, bei dem dann alles ok war. Bisher keine SATA/SAS Errors.

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Hier sieht man schön, dass das System bei so einem Scrub wirklich etwas tut. Die CPU Temperatur stieg von 36°C auf 40°C (dunkelgrün).

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Neuer Fileserver Teil 4

Alles ist zusammengebaut, der SAS Controller wurde auf IT Mode geflasht (hier gibts eine gute Anleitung für den Fujitsu D2607-A21 , aber ich hab Probleme ESXi 6.5 zu installieren. Die Installation bricht an beliebigen Stellen einfach ab und das System bleibt hängen. Fehlermeldungen gibt es keine. Einen Memtest konnte ich auch noch nicht zum laufen bringen. GRML läuft manchmal.

Ich dachte erst an einen defekten RAM Riegel, aber es könnte auch ein BIOS Setting oder nicht supportes RAM sein. In der RAM Liste von Supermicro kommen keine 16GB LRDIMMs vor. Wäre sehr ärgerlich, wenn es daran läge.

Ich werde morgen die RAM Riegel einzeln testen und wenn alle das Problem haben, wahrscheinlich einen supporteten Riegel besorgen und damit testen. Es könnte natürlich auch ein defektes Mainboard oder gar die CPU sein, aber da würde ich eher andere Fehler erwarten. Eine defekte CPU hab ich bisher auch noch keine gesehen.

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Neuer Fileserver Teil 3

So inzwischen ist alles bestellt. Ich habe mich doch für 64GB Ram entschieden. Die 8GB Module lohnen sich kaum. Es ist dann noch Platz für weitere vier Module auf dem Mainboard.
In naher Zukunft brauche ich die nicht, aber mal sehen, evtl. gibt es irgendwann mal einen Grund. Evtl. findet sich auch mal ein gebrauchter Xeon mit mehr Kernen bei ebay.

Gehäuse und Netzteil sollten heute ankommen, der Rest im Laufe der Woche.

... wenige Tage später ...

Es ist Freitag und alles ist da. Die Festplatten, das Netzteil und die SSD hab ich schon eingebaut.

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Das Mainboard und der CPU Kühler kamen heute an. Die werde ich heute Nacht einbauen und evtl. auch gleich alles installieren.

Hier eine Liste der Komponenten:

  • Fractal Design Define R5 Black
  • EVGA 650 GQ 650W ATX 2.3
  • Supermicro X10SRi-F retail
  • Intel Xeon E5-2608L v4
  • 4x TeamGroup Elite server LRDIMM 16GB, DDR4-2400
  • Fujitsu D2607-A21 + SAS auf SATA Kabel
  • Samsung SSD 850 Evo 500GB
  • Seagate FireCuda 2TB
  • 3x Seagate Enterprise Capacity 3.5 HDD 10TB
  • Noctua NH-U12DX i4
  • 3x Noctua NF-A14 PWM
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TS-100 Lötkolben

Vor ein paar Wochen habe ich mir den TS-100 Lötkolben zugelegt. Das ist ein sehr kleiner 65W Lötkolben, den man mit 12-24V betreiben kann, der austauschbare Lötspitzen bietet, dessen Firmware man austauschen kann und der natürlich eine Temperatursteuerung hat.

ts100

Ich betreibe ihn an einem 24V Notebook Netzteil, an dem er die vollen 65W bringen sollte) oder 4S Akkus (ca. 14 - 16,8V). Er heizt undgefähr so schnell wie mein Ersa i-con Pico auf, also sehr schnell (ca. 10-20 Sekunden).

Warum braucht so ein Lötkolben nun eine Firmware?

Nun hier können Features wie automatische Abschaltung bei Nutzung eines Akkus als Energiequelle oder eine Turbotaste, die bei Drücken etwas mehr aufheizt, nachgeliefert werden. Die PID Temperatursteuerung wurde auch schon etwas verbessert. Eine volle Liste der Features findet man hier auf Github.

Und das Beste, er kostet nicht sehr viel. Hier ein Link zu Banggood. Das ist das Basisgerät. Es gibt auch noch ein Set mit Erdungsklemme, die man wohl eher selten benutzt und einem rudimentären Ständer. Das Netzteil besorgt man sich besser in Europa oder man hat schon was passendes mit 5.5mm x 2.5mm Rundstecker.

Schattenseiten gibts wenige, ein Kabel, das so komfortabel wie eins von Weller oder Ersa ist, haben wohl die wenigsten Netzteile aber wenn man nicht jeden Tag lötet, sollte das verschmerzbar sein. Mit Garantie sieht es wohl auch eher finster aus, wenn man in China bestellt. Aber da das Heizelement in den Lötspitzen ist und die auch auf der sehr günstigen Seite sind, sollte eigentlich nicht viel kaputt gehen können.

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Wifi Lichtschalter

Ich hab mir neulich mehrere NodeMCUs und andere ESP8266 Module besorgt und bin nun auf der Suche nach Anwendungsmöglichkeiten. Ein 1-Wire Thermometer wurde schon gebaut und nun auch eine 433MHz Funk Steuerung. Das Projekt basiert zu großen Teilen auf dem hervorragenden Tutorial von alexbloggt.com.

Ich musste nur den Code etwas anpassen, um meine Intertechno Module ansteuern zu können.

Normalerweise sendet man den Befehl wie folgt:

mySwitch.switchOn(housecode, socketcodes[i]);

Bei Intertechno-Geräten muss man noch eine Gruppen-ID mit angeben und der Hauscode ist hier nur ein Buchstabe:

mySwitch.switchOn(housecode, groupcode, socketcodes[i]);

Das Webinterface hab ich auch etwas für Mobilgeräte angepasst bzw. von einem Kollegen anpassen lassen, danke Ivan! Schön wäre es noch das Ganze übers Web konfigurieren zu können, aber da könnte der Speicher des ESP8266 etwas klein sein. Der Basiscode füllt schon ca. 44%.

Das Teil funktioniert jedenfalls besser als die Intertechno Fernbedienungen. Bisher ging kein Kommando verloren.

Preislich liegt man für den NodeMCU und das Funkmodul bei ca. 10€, wenn man Zeit hat und in China bestellt, auch darunter.

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