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Neuer Fileserver Teil 11 - neuer SAS Controller, ESXi 6.5U1 Update

Heute habe ich einen IBM M1215 (LSI 3008) eingebaut, der musste auch auf IT Mode umgeflasht werden, aber IBM legt da zum Glück keine Stolpersteine in den Weg.
Die Performance scheint mir etwas besser zu sein. Derzeit läuft ein Scrub mit 600MB/s auf den drei Platten. Einen Fehler gabs bisher nicht, aber beim alten Controller auch erst nach Wochen gemerkt.
Falls das Problem mit dem Controller hier nicht mehr auftritt, liegt das Problem sehr wahrscheinlich am FreeBSD Treiber oder an der Firmware des Controllers selbst.

Man könnte es sehr wahrscheinlich auch in der Firmware der Festplatten fixen aber da müsste man erstmal einen Fehler nachweisen. Mit Seagate hatte ich zwar Kontakt, aber da kommt man wohl nur weiter, wenn das Problem bei wirklich vielen Leuten auftritt. Bisher konnte ich nur einen Leidensgenossen finden.

Da ich den Server zum Einbau des Controllers eh herunterfahren musste, habe ich gleich noch ein ESXi Update gemacht. VMWare macht einem das auch nicht ganz einfach, aber ich habe diese Anleitung gefunden. Die Command-Line-Methode funktioniert auch mit dem kostenlosen ESXi.

Update:

Beim ersten Scrub wurden ein paar kaputte Checksummen auf einer der Platten gefunden, sie konnten aber alle repariert werden. Ich habe dann noch einen zweiten Scrub durchlaufen lassen, bei dem dann alles ok war. Bisher keine SATA/SAS Errors.

Greenshot-2017-10-30-01.18.37

Hier sieht man schön, dass das System bei so einem Scrub wirklich etwas tut. Die CPU Temperatur stieg von 36°C auf 40°C (dunkelgrün).

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Neuer Fileserver Teil 10 - noch ein Problem

Es hat mir jetzt schon zweimal eine Platte aus dem raidz1 geschossen. Im Kernel Log war immer sowas hier zu finden:

mps0:0:0:0): SCSI sense: UNIT ATTENTION asc:29,0 (Power on, reset, or bus device reset occurred)

Die Platte ist ok, man kann den Fehler auch mit einem zpool clear wieder zurücksetzen und der Pool läuft nach einem Reboot wieder normal ohne Fehler weiter.

Ich dachte erst, dass evtl. das SAS Kabel defekt sei, aber das hab ich heute getauscht und hatte kurz danach nochmal das gleiche Problem mit einer anderen Platte.

Nach kurzer Suche habe ich dann einen weiteren freenas User gefunden, der einen ähnlichen SAS Controller mit den gleichen Platten einsetzt. Er hat eine etwas ältere Firmware und heute auf meine Version upgedated. Vorher lief sein Controller mit anderen Platten ohne Probleme.

Das könnte nun ein Bug im FreeBSD Treiber für den Controller sein, evtl. liegt es auch an der Firmware der Platten. Ich überlege gerade Seagate mal zu kontaktieren.

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Neuer Fileserver Teil 9 - Benchmark des alten Fileservers

Hier noch einen Link zum Benchmark des alten Servers. Der neue ist gut doppelt so schell und läuft bisher ohne Probleme.

Damit der Post hier nicht zu kurz wird, hier noch die Temperaturen des neuen Servers... ;)

Bildschirmfoto-2017-10-01-um-14.52.25

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Neuer Fileserver Teil 8 - neues Ram neues Glück

So das neue RAM ist da, Micron/Crucial 16GB reg. ECC Riegel (MTA36ASF2G72PZ-2G1A2). Die finden sich auch auf der HCL von Supermicro. Ich bin zuversichtlich. Diesmal konnte ich auch große Dateien kopieren und derzeit läuft einen Memtest.

Der Server steht gerade unter meinem Schreibtisch und ist schon sehr leise. Das lauteste sind die Seagate Platten.

...ein paar Stunden später...

Memtest lief auch durch ohne Probleme, diesmal ohne Failsafe-Mode.
Habe auch gerade Geekbench4 laufen lassen, hier das Ergebnis:
https://browser.geekbench.com/v4/cpu/4022145

Etwas langsamer als der Spielerechner mit i7-7700K aber schneller als der Mac Pro mit Xeon x5670. Demnächst werde ich auch mal den alten Server benchmarken.

ICjkzdC

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Neuer Fileserver Teil 7 - Instabil

Habe nun einige VMs installiert und angefangen alles ausgiebiger zu testen. Als ich größere Files vom alten Fileserver in die neue FreeNAS VM kopiert habe blieb das ganze System nach ein paar GB stehen. Auch beim Import einer großen VM ist mir der Server abgesürzt. Zum Ram hatte ich zwar vertrauen, da der Memtest diesmal tatsächlich lief, aber das könnte immernoch die Ursache der Probleme sein.

Ich muss mal schauen, ob ich anderes RAM zum testen besorgen kann, am besten welches, das auch in der Kompatibilitätsliste von Supermicro auftaucht.

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